Allgemeine Reise- und Geschäftsbedingungen

Die Allgemeinen Reise- und Geschäftsbedingungen sind eine wichtige Grundlage für das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und ANNA PLETSCHACHER – REISE NACH MAß.

  1. Allgemeine Bestimmungen
    1. „ANNA PLETSCHACHER – REISE NACH MAß“,
      Gießereistr. 16, 85435 Erding, ist Verwenderin dieser AGB. Sie wird im Folgenden „Reiseveranstalter“ genannt, ihr Vertragspartner „Kunde“.
    2. Die AGB sind Bestandteil aller Verträge, welche der Reiseveranstalter über die von ihm angebotenen Leistungen mit einem Kunden abschließt.
  2. Vertragsschluss
    1. Die Reiseanmeldung erfolgt schriftlich mit dem vom Reiseveranstalter zur Verfügung gestellten Formular „Reisebuchung“. Mit dieser Reisebuchung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages an.
    2. Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Reisebuchung durch den Reiseveranstalter zustande.
      Die Annahmeerklärung bedarf keiner besonderen Form.
    3. Der Kunde wird binnen angemessener Zeit über das Zustandekommen des Vertrages mittels Reisebestätigung informiert. Enthält die Reisebestätigung wesentliche Abweichungen von der Anmeldung, so liegt ein neues Angebot vor. Das neue Angebot kann vom Kunden innerhalb einer Frist von 10 Tagen nach Zugang des Angebots angenommen werden, dies auch durch schlüssige Erklärung (z.B. Leistung einer Teilzahlung). Dann kommt der Reisevertrag mit diesem neuen Inhalt zustande. Schweigt der Kunde und/oder wird das neue Angebot nicht fristgerecht angenommen, kommt kein Reisevertrag zustande.
    4. Der Vertragsschluss kommt stets unter dem Vorbehalt zustande, dass eine ausdrücklich benannte Mindestteilnehmerzahl für die Reise erreicht wird.
  3. Vertragsinhalt
    1. Der Vertragsinhalt ergibt sich allein aus der Leistungsbeschreibung des Reiseveranstalters auf dessen Homepage www.reisenachmass.de sowie im Flyer zur betreffenden Reise, sämtlich darin enthaltenen Hinweisen und Erläuterungen in Verbindung mit der individuellen Reisebestätigung.
    2. Der Reisepreis ergibt sich aus dem Flyer, der Homepage und dem Formular zur Reisebuchung.
    3. Maßgeblich ist stets allein die im Zeitpunkt der Reiseanmeldung aktuellste, bereits verwendete Auflage eines Flyers, Leistungsbeschreibung, Buchungsformular usw.
    4. Dritte, wie Reisevermittler oder Leistungsträger, sind weder vom Reiseveranstalter bevollmächtigt noch sonst berechtigt, für den Reiseveranstalter bindende Vereinbarungen zu treffen, abweichende Zusicherungen zu machen oder Auskünfte zu geben.
    5. Unterlagen, die nicht vom Reiseveranstalter herausgegeben sind, werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, dies wurde ausdrücklich vereinbart.
  4. Reisepreis und Zahlungsbedingungen
    1. Der Reisepreis setzt sich aus dem Reisepaketpreis und dem Tour Guide Honorar zusammen.
      1. Der Reisepaketpreis umfasst alle Reisevorleistungen und Reiseleistungen, wie sie im Internet unter http://www.reisenachmass.de/reisekonditionen/ bzw. im Flyer zur Reise beschrieben sind. Diese werden anteilig an den Kunden weiterverrechnet. Sie sind nach § 25 UStG mehrwertsteuerbefreit.
      2. Auf das Tour Guide Honorar fällt die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % an.
    2. Der Reisepreis darf vor Beendigung der Reise nur bezahlt werden, nachdem dem Kunden ein Sicherungsschein übergeben wurde. Dies gilt auch für Teilzahlungen. Der Sicherungsschein liegt in der Regel der Reisebestätigung bei.
    3. Sobald der Kunde die Reisebestätigung und den Sicherungsschein erhalten hat, ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig und binnen 12 Tagen zu bezahlen.
    4. Sofern der Kunde die Reisebestätigung und den Sicherungsschein erhalten hat, ist der restliche Reisepreis erstmals 30 Tage vor Reiseantritt fällig und sofort zu bezahlen.
    5. Werden Zahlungen trotz Übergabe eines Sicherungsscheines nicht fristgerecht und trotz Mahnung mit angemessen gesetzter Frist nicht erbracht, ist der Reiseveranstalter berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit den Rücktrittskosten zu belasten.
  5. Leistungsänderungen nach Vertragsschluss
    1. Der Reiseveranstalter ist berechtigt, Änderungen an den vereinbarten, wesentlichen Reiseleistungen vorzunehmen, wenn diese erforderlich und notwendig sind. Dies gilt nicht, wenn der Reiseveranstalter das Erfordernis der Änderungen wider Treu und Glaube selbst herbeigeführt hat.
    2. Änderungen dürfen ohne Zustimmung des Kunden nicht vorgenommen werden, wenn sie erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise beeinträchtigen.
    3. Der Reiseveranstalter darf unwesentliche Änderungen vornehmen, insbesondere wenn hiervon keine wesentliche Reiseleistung betroffen ist.
    4. Die Person des Tour Guide kann jederzeit ausgetauscht werden. Ein Austausch ist eine erhebliche Änderung einer wesentlichen Reiseleistung. Dies gilt nur, wenn hiermit keine Einschränkung in der Leistungserbringung verbunden ist.
    5. Der Kunde wird über Änderungen rechtzeitig informiert. Im Falle einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung schriftlich und unverzüglich nach Kenntnis des Änderungsgrundes und Vornahme der Änderung.
    6. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, kostenfrei vom Reisevertrag zurückzutreten. Der Kunde muss den Rücktritt unverzüglich, binnen sieben Tagen nach Zugang der Änderungserklärung ausüben.
  6. Rücktritt durch den Kunden
    1. Der Kunde kann vor Reisebeginn jederzeit, auch ohne Grund, vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter.
    2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Der Reiseveranstalter kann aber eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen.
    3. Der Anspruch auf Entschädigung entsteht nicht, wenn der Reiseveranstalter den Rücktritt zu vertreten hat oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt.
    4. Als Entschädigung ist, abhängig vom Zeitpunkt des Rücktritts, eine Pauschale zu bezahlen in Form eines Prozentsatzes vom Reisepreis wie folgt:
      1. Wenn der Kunde die Reise nicht antritt: 95 %
      2. Bis zu einer Wochen vor Reisebeginn: 90 %
      3. Bis zu zwei Wochen vor Reisebeginn: 80%
      4. Bis zu vier Wochen vor Reisebeginn: 70%
      5. Bis zu sechs Wochen vor Reisebeginn: 50%
    5. Dem Reiseveranstalter bleibt es vorbehalten, den Entschädigungsanspruch konkret zu berechnen.
    6. Dem Kunden bleibt vorbehalten, nachzuweisen, dass dem Reiseveranstalter kein Schaden oder nur in wesentlich geringerer Höhe als der geltend gemachten Pauschale, entstanden ist.
    7. Sollte der Reiseveranstalter einen Ersatzkunden akquirieren können, verringert sich die Entschädigung auf eine Pauschale in Höhe von 5% des Reisepreises.
  7. Umbuchung, Ersatzperson
    1. Der Kunde kann dem Reiseveranstalter bis zum Reisebeginn eine Ersatzperson anzeigen. Die Ersatzperson tritt anstelle des Kunden in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag ein.
    2. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt der Ersatzperson widersprechen, solange hierfür ausreichende Gründe bestehen. Ein ausreichender Grund liegt unter anderem dann vor, wenn die Ersatzperson den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder ihrer Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
    3. Die in den Vertrag eintretende Ersatzperson und der ursprüngliche Kunde haften gegenüber dem Reiseveranstalter für den Reisepreis und als Gesamtschuldner für sämtliche, durch den Eintritt der Ersatzperson entstehenden Mehrkosten und für den Reisepreis. Noch vom ursprünglichen Kunden bereits geleistete Zahlungen kann der Reiseveranstalter bis zur vollständigen Bezahlung bis zur Höhe des noch ausstehenden Betrages einbehalten.
    4. Tritt die Ersatzperson nach ihrem wirksamen Eintritt vom Reisevertrag zurück, haftet neben dieser auch der ursprüngliche Kunde für eine Rücktrittsentschädigung. Die Haftung tritt zumindest bis zu der Höhe einer Entschädigung ein, wie sie nach VI.4. entstanden wäre, wenn der ursprüngliche Kunde anstelle der Anzeige einer Ersatzperson den Rücktritt erklärt hätte.
    5. Für eine Umbuchung oder eine Buchung einer Ersatzperson werden Bearbeitungsgebühren fällig. Die Bearbeitungsgebühr beträgt pauschal 50,00 €. Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, ein Schaden oder Aufwand sei überhaupt nicht oder nur wesentlich niedriger als die Pauschale entstanden. Der Reiseveranstalter behält sich eine konkrete Berechnung seines Aufwandes vor.
  8. Versicherung
    1. Den Kunden wird empfohlen, zur eigenen Absicherung selbst eine Reiserücktrittskostenversicherung, eine Reiseabbruchversicherung und eine Rückführungskostenversicherung bei Unfall oder Krankheit abzuschließen. Für nähere Informationen hierüber und/oder bei Interesse wenden Sie sich bitte an Versicherungen oder Versicherungsmakler Ihres Vertrauens.
  9. Rücktritt durch den Reiseveranstalter
    1. Der Reiseveranstalter kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten. Die Mindestteilnehmerzahl und der maßgebliche Zeitpunkt sind im jeweiligen Reise-Flyer und im Internet unter http://www.reisenachmass.de/reisekonditionen/ genannt.
    2. Die Rücktrittserklärung muss unverzüglich, spätestens aber sechs Wochen vor Reisebeginn abgegeben werden. Der Zugang beim Kunden ist für die Einhaltung der Frist der Rücktrittserklärung nicht maßgeblich.
    3. Mindestteilnehmerzahl, maßgeblicher Zeitpunkt und Erklärungsfrist werden auch in der Reisebuchung angegeben.
    4. Tritt der Reiseveranstalter wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurück, entstehen dem Kunden hierdurch keine Kosten. Auf den Reisepreis getätigte Zahlungen werden unverzüglich zurückgeführt. Schadensersatzansprüche des Kunden sind ausgeschlossen.
  10. Kündigung durch den Reiseveranstalter
    1. Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag gegenüber dem Kunden kündigen, wenn dieser trotz entsprechender Abmahnung die Reise nachhaltig stört oder er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur Beendigung der Reise unzumutbar ist.
    2. Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag gegenüber dem Kunden auch ohne vorherige Abmahnung kündigen, wenn dieser sich im besonderen Maße vertragswidrig verhält und dabei die Zweckerreichung der Reise gefährdet.
    3. Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag gegenüber dem Kunden auch ohne vorherige Abmahnung kündigen, wenn dieser andere Reiseteilnehmer vorsätzlich schädigt oder bedroht oder er für deren Leib und Leben eine Gefahr darstellt.
    4. Kündigt der Reiseveranstalter nach den Regelungen aus XI.1.-3., so behält er den Anspruch auf den Reisepreis. Er muss sich jedoch ersparte Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt.
  11. Kündigung wegen höherer Gewalt
    1. Wird die Reise infolge nicht vorhersehbarer, höherer Gewalt erheblich erschwert, erheblich gefährdet oder erheblich beeinträchtigt, so können beide Parteien den Vertrag kündigen.
    2. Höhere Gewalt liegt auch vor, wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für das zu bereisende Land/Gebiet ausspricht.
    3. Der Reiseveranstalter kann für bereits erbrachte und/oder zur Beendigung der Reise erforderlichen Leistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.
  12. Mängel, § 651c BGB
    1. Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht und weist die Reise einen Mangel auf, obliegt es dem Kunden, diesen unverzüglich und ohne schuldhaftes Verzögern anzuzeigen. Die Mängelanzeige ist dem die Reise begleitenden Tour Guide, hilfsweise dem Reiseveranstalter am Reiseort, per E-Mail oder an dessen Sitz anzuzeigen. Unterlässt der Kunde dies schuldhaft, verliert er seine Gewährleistungsansprüche.
    2. Der Kunde kann Abhilfe verlangen. Der Kunde hat dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung einzuräumen.
    3. Der Reiseveranstalter kann Abhilfe auch in der Weise schaffen, dass er eine nahezu gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt.
    4. Der Kunde kann den Reisevertrag kündigen, wenn der angezeigte Mangel die Reise erheblich beeinträchtigt. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung gesetzt wurde und diese Frist fruchtlos abgelaufen ist. Die Kündigung ist ohne vorherige Fristsetzung zulässig, wenn die Abhilfe unmöglich ist, vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist.
  13. Haftungsbeschränkung
    1. Der Reiseveranstalter haftet jedenfalls soweit, wie für einen Schaden ein bestehender Haftpflichtversicherungsschutz eintritt.
    2. Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden des Kunden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
    3. Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sach- und Vermögensschäden des Kunden, die nicht auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit beruhen, ist auf das Dreifache des Reisepreises beschränkt.
    4. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistung lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Ausflüge, Zusatzprogramme, Führungen), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistung so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistung des Reiseveranstalters sind. Der Reiseveranstalter haftet jedoch für die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- , und Organisationspflichten, wenn diese für den Schaden des Kunden ursächlich geworden ist.
    5. Ziff. XI.3. findet auch dann Anwendung, wenn eine Kennzeichnung in der Buchungsbestätigung nicht vorliegt, weil die Fremdleistung erst während der Reise vor Ort gebucht wird.
    6. Die Beweislast für ein Verschulden des Reiseveranstalters trägt der Kunde. Dies gilt nicht für Umstände, die nur im Verantwortungsbereich des Reiseveranstalters liegen.
    7. Die genannten Haftungsbeschränkungen gelten jeweils je Reisenden und Reise.
    8. Die genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche, die nach dem Montrealer Übereinkommen wegen des Verlusts von Reisegepäck gegeben sind.
    9. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und –beschränkungen gelten im gleichen Umfang zugunsten der Organe, gesetzlichen Vertreter, Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
  14. Geltendmachung und Verjährung
    1. Für Ansprüche des Kunden aus §§ 651c bis 651f BGB gilt:
      1. Die Ansprüche des Kunden müssen innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend gemacht werden. Dies beim Sitz des Reiseveranstalters, „ANNA PLETSCHACHER – REISE NACH MAß“, Gießereistr. 16, 85435 Erding. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert war.
      2. Die Ansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, der dem Tag folgt, an welchem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
    2. Für Ansprüche des Kunden aus deliktischer Haftung gilt:
      1. Die Ansprüche des Kunden müssen innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend gemacht werden. Dies beim Sitz des Reiseveranstalters, „ANNA PLETSCHACHER – REISE NACH MAß“, Gießereistr. 16, 85435 Erding. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert war.
      2. Die Ansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, der dem Tag folgt, an welchem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
    3. Soweit der Reiseveranstalter für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit des Kunden haftet oder im Fall sonstiger Schäden diese auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, gilt abweichend von XIV. 1b) und 2b) die gesetzliche Verjährungsfrist.
  15. Pass-, Visa-, und Gesundheitsvorschriften
    1. Der Reiseveranstalter informiert Staatsangehörige des EU-Staates, in dem die Reise angeboten wird, über die einzuhaltenden Pass- und Visumerfordernisse und gesundheitspolizeilichen Formalitäten (z.B. vorgeschriebene Impfungen und Atteste), die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind. Dies erfolgt in der Regel durch das Merkblatt „Allgemeine Reiseinformationen“, welches der Reisebuchung beiliegt, aber auch jederzeit im Internet unter http://www.reisenachmass.de/laenderinformation/ zugänglich ist. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft.
    2. Der Kunde ist verpflichtet, sich die behördlich notwendigen Reisedokumente mit ausreichender Gültigkeit zu beschaffen und mitzuführen.
    3. Der Kunde muss Zoll- und Devisenvorschriften selbstverantwortlich einhalten.
    4. Für die Einhaltung der Bestimmungen und Formalitäten ist der Kunde selbst verantwortlich. Für alle Schäden und Nachteile, die dem Kunden aus der Nichtbefolgung der erforderlichen Formalitäten erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, haftet der Kunde alleine, es sei denn der Reiseveranstalter hat seine Hinweispflichten verschuldet, nicht oder schlecht erfüllt.
  16. Schlussbestimmungen
    1. Auf das Rechtsverhältnis zwischen Reiseveranstalter und Kunden wird ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland angewendet. Ausländisches Recht kommt nicht zur Anwendung.
    2. Der Gerichtsstand für Klagen gegen den Reiseveranstalter ist dessen Sitz.
    3. Ist der Kunde Kaufmann oder eine juristische Person, ist der Gerichtsstand der Sitz des Reiseveranstalters. Dies gilt auch, wenn der Kunde eine natürliche Person ist und in Deutschland keinen allgemeinen Gerichtsstand hat.
    4. Die Unwirksamkeit einzelner Klauseln oder Vereinbarungen berührt nicht die Wirksamkeit des Vertrages, unabhängig davon, ob die Unwirksamkeit bereits anfänglich bestand oder nachträglich durch Änderungen der Rechtslage eintritt. An deren Stelle sollen Klauseln treten, die wirksam sind und den beiderseitigen Interessen der Parteien gerecht werden.
    5. Sollten einzelne Regelungen wegfallen oder sich aus anderen Gründen Vertragslücken offenbaren, so verpflichten sich die Parteien, eine Regelung zu treffen, die den beiderseitigen Interessen der Parteien gerecht werden.
  17. Hinweis zum Datenschutz
    1. Der Reiseveranstalter hält bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten die Bestimmungen des BDSG ein.
    2. Die personenbezogenen Daten, die der Kunde dem Reiseveranstalter zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet. Sie werden zur Vertragsdurchführung und zur Kundenbetreuung genutzt und, soweit erforderlich, an Dritte weitergegeben (z.B. Versicherungen, Leistungserbringer, o.ä.).
    3. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nicht, soweit dies nicht zu in Ziff. 2 genannten Zwecken erforderlich ist.
    4. Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, über seine gespeicherten Daten Auskunft zu verlangen, sie ändern oder löschen zu lassen.
    5. Mit einer Nachricht an die E-Mail-Adresse info@reisenachmass.de können Sie der Nutzung oder Verarbeitung Ihrer Daten zum Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung widersprechen.